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A400M: 60. Maschine an deutsche Luftwaffe übergeben

A400M: 60. Maschine an deutsche Luftwaffe übergeben

Sevilla. Im spanischen Sevilla hat Airbus die 60. A400M-Maschine an die deutsche Luftwaffe übergeben. Damit ist die ursprünglich geplante Serie für Deutschland nahezu abgeschlossen. Drei weitere Flugzeuge sollen bis Mitte 2027 folgen. Die Auslieferung verlief erstmals seit Jahren ohne technische Beanstandung.

Lufttransport für NATO-Speerspitze

Der A400M ist Rückgrat des deutschen strategischen Lufttransports und damit der NATO Response Force. Die deutsche Flotte ist in Wunstorf stationiert. Im vergangenen Jahr leisteten die Maschinen 28.000 Flugstunden, davon ein Drittel für Bündnispartner.

Sondermissionen ausgebaut

Sechs Maschinen sind inzwischen mit Selbstschutzsystemen für Spezialeinsätze ausgerüstet. Weitere drei werden zu fliegenden Sanitätsstationen umgebaut. Generalmajor Frank Sondermann, Kommandeur des Lufttransportkommandos, sprach von einer „endlich planbaren Verfügbarkeit“.

Nachrüstung läuft parallel

Parallel zur Auslieferung läuft ein Nachrüstprogramm für die älteren Maschinen. Es betrifft vor allem die Selbstschutzanlage und die Software des Missionscomputers. Die Kosten dafür liegen bei 410 Millionen Euro über fünf Jahre.

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