Brigadegeneral Witt übernimmt Brigade Litauen
Rudninkai. Brigadegeneral Martin Witt hat das Kommando über die deutsche Brigade in Litauen übernommen. Er löst Brigadegeneral Christoph Huber ab, der den Aufbau in einer Pionierphase verantwortet hatte. Witt war zuvor Stellvertreter des Heeresinspekteurs für Einsatz. Die Übergabe fand in Rudninkai statt.
Heikle Aufbauphase
Witt übernimmt die Brigade in einer entscheidenden Aufbauphase: Die personelle Stärke liegt aktuell bei etwa 1.700 Soldaten, die Vollausstattung soll Ende 2027 erreicht sein. Bis dahin gilt die Brigade als noch nicht vollständig einsatzbereit.
Drei unterstellte Bataillone
Witt führt das Panzerbataillon 203 aus Augustdorf, das Panzergrenadierbataillon 122 aus Oberviechtach und das Aufklärungsbataillon 7 aus Ahlen. Hinzu kommen Pioniere, Logistiker und das Sanitätselement. Die Verbände rotieren halbjährlich aus Deutschland.
Politische Begleitung
Die Verteidigungspolitische Sprecherin der Koalition bezeichnete Witts Berufung als „kluge Wahl“. Witt selbst kündigte an, gemeinsam mit der litauischen Iron-Wolf-Brigade ein durchgängiges Einsatzkonzept zu entwickeln.
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