Eurofighter: Tranche-4-Bestellung von 20 Maschinen unterzeichnet
München. Die Bundesregierung hat den Vertrag über 20 weitere Eurofighter der Tranche 4 unterzeichnet. Die Maschinen ersetzen Tornados in der Rolle Luftverteidigung und elektronischer Kampf. Das Vertragsvolumen beträgt 4,8 Milliarden Euro. Die Auslieferung beginnt 2029.
Radar Captor-E ab Werk
Sämtliche Maschinen erhalten ab Werk das aktive elektronisch gescannte Radar Captor-E. Damit überholt der Eurofighter eine seit Jahren bestehende Fähigkeitslücke gegenüber Konkurrenzmodellen. Bereits ausgelieferte Maschinen der Tranche 3 werden in einem separaten Nachrüstvertrag bis 2030 umgerüstet.
Standortverteilung
Die Maschinen werden in Laage und Wittmund stationiert. Damit erhöht sich die Eurofighter-Flotte der Luftwaffe auf 158 Maschinen. Aus dem Inspekteursamt hieß es, damit könne die quick-reaction-alert für die NATO im Baltikum dauerhaft gewährleistet werden.
Forderungen nach noch mehr
Der Bundesverband der Luft- und Raumfahrtindustrie fordert eine weitere Tranche von 30 Maschinen. Im Verteidigungsministerium prüft man derzeit den Bedarf, eine Entscheidung wird im Frühjahr 2027 erwartet. Spaniens entsprechende Bestellung von 25 Maschinen erhöht den industriellen Druck.
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