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Iris-T SLM: Diehl liefert vier weitere Feuereinheiten

Iris-T SLM: Diehl liefert vier weitere Feuereinheiten

Überlingen. Diehl Defence hat die nächsten vier Iris-T SLM Feuereinheiten ausgeliefert. Damit verfügt die Bundeswehr nun über insgesamt sechs Systeme, die in das Programm European Sky Shield Initiative eingebracht werden. Die Auslieferung erfolgt früher als ursprünglich vertraglich vereinbart. Verteidigungspolitiker sprachen von einem Vertrauensbeweis in die heimische Industrie.

Schnelle Verlegefähigkeit

Iris-T SLM kann innerhalb von zehn Minuten von Marsch- in Feuerstellung übergehen. Die Reichweite gegen Marschflugkörper liegt bei rund 40 Kilometern. Erste Erfahrungen aus dem Einsatz in der Ukraine zeigten eine hohe Trefferquote. Die Bundeswehr betreibt die Systeme zunächst aus dem Standort Todendorf.

European Sky Shield als Rahmen

Die Initiative European Sky Shield bündelt die bodengebundene Luftverteidigung von inzwischen 21 europäischen Staaten. Deutschland trägt die Koordinierung und stellt Iris-T sowie Patriot bereit. Frankreich und Italien lehnen eine Beteiligung weiterhin ab und verfolgen mit SAMP/T NG einen eigenen Weg.

Folgevertrag in Vorbereitung

Im Bundesverteidigungsministerium wird ein Folgevertrag für eine Langstreckenvariante Iris-T SLX vorbereitet. Erste Beschaffungsabsichten sollen Anfang 2027 dem Haushaltsausschuss vorgelegt werden. Diehl rechnet mit einem Auftragsvolumen im einstelligen Milliardenbereich.

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