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Kosovo: Bundeswehr verstärkt KFOR-Kontingent erneut

Kosovo: Bundeswehr verstärkt KFOR-Kontingent erneut

Pristina. Die Bundeswehr verstärkt das KFOR-Kontingent im Kosovo erneut um 150 Soldaten. Hintergrund sind anhaltende Spannungen im serbisch besiedelten Norden. Damit umfasst das deutsche Kontingent in Prizren nun 540 Soldaten. Die Verstärkung ist vorerst bis Ende 2026 mandatiert.

Lage im Norden bleibt angespannt

Im Norden des Kosovo kommt es seit Monaten zu Übergriffen auf Polizei und Verwaltung. KFOR übernimmt verstärkt Patrouillen entlang der administrativen Trennlinie. Die Bundeswehr stellt vor allem geschützte Aufklärung und Verbindungselemente.

Multinationale Brigade West

Das deutsche Kontingent ist Teil der Multinational Battle Group West unter Führung der Türkei. Die deutsche Pionierkompanie operiert von Camp Novo Selo aus. Aus dem Einsatzführungskommando hieß es, die Lage erfordere „eine sichtbare Präsenz und keine Symbolik“.

Mandat im Bundestag

Das Bundestagsmandat sieht eine Obergrenze von 600 Soldaten vor. Eine Erhöhung ist derzeit nicht geplant, eine Anpassung der Auftragslage wird im Verteidigungsausschuss vorbereitet. Auch eine längere Mandatslaufzeit wird diskutiert.

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