Litauen-Brigade: Erste Familien ziehen nach Vilnius
Rudninkai. Die ersten deutschen Soldatenfamilien sind in Litauen eingetroffen. Damit beginnt die zivile Phase der Stationierung der Bundeswehr-Brigade in Rudninkai. Bis Ende 2026 sollen 300 Familien folgen. Schulen, Kindergärten und medizinische Versorgung wurden eigens für die deutsche Gemeinschaft eingerichtet.
Stationierungsdimension
Insgesamt sollen 4.800 Soldaten in Litauen dauerhaft stationiert werden. Es handelt sich um die erste vollständig im Ausland stationierte deutsche Brigade seit Ende des Kalten Krieges. Die volle Einsatzfähigkeit ist für Ende 2027 vorgesehen.
Liegenschaften im Bau
In Rudninkai entstehen Kasernen, Werkstätten und Familienunterkünfte. Die Baukosten von 1,2 Milliarden Euro trägt überwiegend Litauen. Die Bundeswehr finanziert Ausstattung und Infrastruktur für die deutschen Familienquartiere selbst.
Politisches Symbol
Die Brigade gilt als Symbol deutscher Bündnisverlässlichkeit. Litauens Verteidigungsminister sprach von einem „historischen Vertrauensbeweis“. Die Bundesregierung betont, die Brigade sei integraler Bestandteil der NATO-Vorneverteidigung.
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