Ukraine erhält weitere Marder-Schützenpanzer
Kiew. Deutschland liefert weitere 30 Marder-Schützenpanzer aus Bundeswehr-Beständen an die Ukraine. Die Übergabe sei „in den nächsten Wochen“ abgeschlossen, hieß es aus dem Verteidigungsministerium.
Bestände und Verfügbarkeit
Damit erhöht sich die Gesamtzahl gelieferter Marder auf über 140 Exemplare seit Beginn des Krieges. Die ausgemusterten Fahrzeuge stammen aus Beständen, die nach Einführung des Puma freigestellt wurden. Rheinmetall führt vor der Übergabe eine Grundüberholung durch, ersetzt verschlissene Komponenten und integriert moderne Funkgeräte.
Ausbildung in Deutschland
Ukrainische Besatzungen werden parallel am Standort Munster ausgebildet. Die Lehrgänge dauern etwa sechs Wochen und umfassen Fahrtraining, Schießausbildung und taktische Verbandsführung bis zur Zugebene.
Strategische Bedeutung
Die Marder gelten in ukrainischen Verbänden als robust und einfach zu warten. Im Vergleich zu sowjetischen BMP bieten sie deutlich besseren Splitterschutz. Beobachter rechnen damit, dass die Fahrzeuge primär bei mechanisierten Brigaden im Donbass eingesetzt werden.
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